Julia 0160 99 602 603 & Sven 0177 287 59 53 info@doppeltspitze.de

Irgendwie ist das ein bisschen wie ein Film, der da aktuell an uns vorbeiläuft. In der Woche sitzen wir sicher im HomeOffice, abends laufen die Nachrichten mit ihren Schreckensmeldungen und das alles erinnert stark an „Täglich grüßt das Murmeltier.“ Ja, wir nehmen es mit Humor heute. Und haben unsere letzten 4 Wochen für Euch in Filmzitate verpackt. Quasi 12 Ostereier zum Mitsuchen.

 

„Ich habe eine Klopapierrolle getragen.“

Faszinierend – wir können uns nur wiederholen. Während in anderen Ländern Alkohol, Gras und Kondome gehamstert wurden, bunkern die Deutschen Klopapier. Also nicht alle Deutschen. Eigentlich auch keiner – wenn man so rumfragt. Das ist ein sehr ähnliches Phänomen wie das des Liegenreservierens. Das macht ja auch keiner. Vielleicht ist die Sache mit dem Klopapier auch eine Art Ersatzsucht in Coronazeiten. In den Urlaub reisen dürfen wir ja nicht.

 

“Möge die Gesundheit mit dir sein!”

Eigentlich ja ein sehr schöner Wunsch, mit dem wir jeden Call und jede Mail beenden seit 4 Wochen. Ob uns die Gesundheit unserer Nächsten „nach“ Corona auch noch so wichtig ist? Wir wünschen es uns. So oft sagt man, dass wir uns Gesundheit von keinem Geld der Welt kaufen können. Und doch gehen wir so sorglos mit ihr um. Das sollte uns auf jeden Fall in Erinnerung bleiben. Und auch, das Geld sehr wohl eine Rolle spielt, wenn es um ein funktionierendes Gesundheitssystem geht.

 

“Ich schau dir in die Augen, Kollege!”

Also physische Distanz ist ja absolut sinnvoll. Aber sie fühlt sich gar nicht immer so an. Bei manch einer Videoeinstellung der lieben Kollegen haben wir das Gefühl, dass uns jede Falte und jedes graue Haar noch viel näher ist als sonst. Auf Nähe gezoomt und unmittelbar zu jedem möglichen Zeitpunkt stehen die Kollegen in den heimischen 4 Wänden. Zu befürchten ist, dass dies umgekehrt genau so gilt…

 

“Das Virus ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man kriegt.”

Pralinen bergen immer die Gefahr, dass irgendwas drin ist, was man absolut nicht mag. Keine schöne Überraschung, wenn es plötzlich glibbert, süßlich klebt oder billiger Schnaps aus der Praline läuft. Dieses fremde Virusding ist so ähnlich. Man atmet unbewusst öfter mal tief durch, traut sich kaum zu hüsteln und tastet sich vorsichtig durchs Leben. Da ist eine Tafel Vollmilchschokolode doch ehrlicher. Man weiß was man bekommt. Und die Gesundheitsfolgen liegen auch ganz klar auf der Hüfte.

 

“Mein Name ist 19. Covid 19.”

Beim Original sind wir fasziniert, wie einer allein alle Bösen auslöscht. Irgendwie läuft das aktuell anders. Falsch rum. Aber ähnlich vernichtend.  Das erträgt man manchmal nur geschüttelt und gerührt. Die Anzahl der Bilder von Menschen, die sich virtuell zuprosten scheint anzusteigen.

 

“Kinder, wir haben ein Problem.”

Trotz sorgfältiger Planung sind nicht alle Ostergeschenke angekommen. Wir schauen raus und fragen uns bei strahlend blauem Himmel, was uns die Meldung „Ihr Paket konnte aufgrund von Sturm und Hagel nicht zugestellt werden“ sagen will. Und dann danken wir jedem Paketboten, der immer noch unermüdlich von morgens bis abends Pakete zustellt. Unserer meinte gestern, dass die Krise etwas Gutes hätte: Er packt das Auto morgens voll und abends ist es leer. Alle Pakete werden persönlich erwartet! Positiv denken.

 

“Nach Hause skypen!”

Wir haben es geschafft – alle sind digitalisiert. Fast alle zumindest. Wir zoomen mit den Stammtischfreunden, wir machen virtuelle Bierproben, wir skypen mit Oma und Opa. Nur leider befinden wir uns nicht am anderen Ende der Welt, an exotischen Urlaubsorten oder sind gar Außerirdische, sondern wir machen es quasi von Haustür zu Haustür. 

 

“Lauf, Doppeltspitze! Lauf!”

Jeden Mittag gibt es einen Spaziergang. Mal kürzer mal länger und manchmal sind wir fast disruptiv. Dann gehen wir die Runde links rum statt rechts rum. Tatsächlich gibt es neue Rituale, die uns gut tun. Aber noch besser würden sie sich anfühlen, wenn wir uns frei dafür entschieden hätten. Das ist sicher zu einem großen Teil Kopfsache. Aber wir haben eben noch nie Unfreiheit verspürt.

 

“Ein Big Mac ist ein Big Mac, aber die nennen ihn Le Big Macke.”

Das lassen wir so stehen – denn wenn sonst nicht viel geöffnet hat, wird die Fahrt in der Home Office Mittagspause zum nächsten DriveIn tatsächlich doch so was wie ein Besuch im Haute Cuisine Restaurant oder? Und dann darf man dort auch einen Le Big Macke bestellen mit Pommes Frites. Letzere waren ja auch schon immer französisch.

 

„Hasta la vista, Corona.“

Es ist zu befürchten, dass wir dieses Virus noch lange sehen müssen. Zumindest seine weltweiten Auswirkungen. Und auch wenn wir versuchen wegzuschauen – gar nicht mal aus Ignoranz, sondern aus Selbstschutz – dann holen uns Bilder und Nachrichten doch immer wieder ein. Und dann wünschen wir uns doch so eine Übergestalt aus Mensch, Maschine und Genie, der dem Ganzen ein Ende setzt, oder?

 

„Somit sind wir alle zu Hause im ewigen Kreis des Lebens.“

Das bleibt vielleicht. Dass wir alle sehr gleich sind in dieser Situation. Und doch wieder nicht. Denn es macht einen Unterscheid, ob wir zu 8 Menschen in einer Zweizimmerwohnung zuhause sind oder auf unserem Anwesen mit Garten, Fitnessraum und Lieferdienst. Das sollten wir nicht vergessen. Die Krankheit kann uns alle treffen und doch können wir uns nicht alle gleich gut vor ihr schützen.

 

„Zoom leise, Chantal“

In Hochphasen laufen bei uns im Home Office 3 Videokonferenzen gleichzeitig. Schule, Hochschule, Job. Jeder in seinem Zimmer. Es sind eben alle zu Hause. Und dazwischen platzt die herrliche Normalität, wenn die Lieblingsjogginghose in der Wäsche ist oder die Kleine nun endlich auch mal an den Tippejuter will. Irgendwie sind wir alle aktuell plötzlich Aushilfslehrer geworden.

 

 

Damit dieser Film nicht noch mehr Tragödie wird müssen wir zusammenhalten, den Humor nicht verlieren, denen danken, die aktuell in Politik und Gesundheitssystem die Hauptrollen spielen und mit unseren Nebenrollen so gut wie möglich beitragen. Wir stecken mittendrin in diesem Film, von dem noch keiner das Ende kennt und das Drehbuch ziemlich offen ist.

 

Wir schließen heute mit „Carpe Diem. Macht etwas Außergewöhnliches aus eurem Leben.“

 

Lösung: Dirty Dancing, Star Wars, Casablanca, Forrest Gump, James Bond, Apollo 13, E.T., Forrest Gump, Pulp Fiction, Terminator, Lion King, Fack Ju Göthe, Club der toten Dichter

Upskilling & Neudenken – hat Corona eine Lernexplosion bewirkt?

Hat Corona dem Lernen und der Digitalisierung einen Schub verpasst? Eine spannende und vielschichtige Frage, die wir scheibchenweise von „alt nach jung“ anhand unseres nächsten Umfeldes aufgeteilt haben. Eine mit Sicherheit nicht wissenschaftlich korrekte, aber dafür...

Online Aktivierung im Ehrenamt – #netzwerktalk mit helpteers Gründer Georg Staebner

     Man läuft sich so über den Weg im Netz. Und dann bleibt man aneinander hängen, weil ein Projekt besonders innovativ, spannend oder wertvoll erscheint. Im Fall von helpteers war es eine Kombination aus allen drei Momenten. Innovative Technik, spannende...

Wenn schon Scheitern, dann wenigstens mit Corona – ein #netzwerktalk mit Melanie Wyssen-Voss

Über die sozialen Netzwerke – insbesondere dieses Twitter – sind wir uns schon das ein oder andere Mal über den Weg gelaufen. Aus den „Augenwinkeln“ haben wir die Unternehmensgründung von @mellcolm und ihrer Digitalstation mitbekommen und sie als „sichere“ und mutige...

In der Mittagspause um die Welt – #netzwerktalk mit Vera Schneevoigt

Der Titel ist kein bisschen übertrieben – Rügen, Syrien, USA, die Eifel, Bayern, Japan und Stuttgart in einer Stunde. Klimaneutral. Danke liebe Vera, für diese inspirierende Mittagpause.   Doppeltspitze: Wie schön, dass Du so spontan bist – wie geht es Dir? Vera...

Herz-Held – vom Krankenhaus ins Digital Hub

#netzwerktalk mit Dr. Enise Lauterbach – für uns eine echte Medinfluencerin   Liebe Enise, wir hoffen, wir dürfen das „Social Media“ Du auf dieses Interview übertragen und freuen uns riesig, Dir ein paar Fragen stellen zu dürfen. Doppeltspitze: Es gibt so viel...

Empfehlen Sie uns gerne weiter!

Das war zu Zeiten, als weder über Plakate noch übers Fernsehen geschweige denn via Web und Social Media kommuniziert wurde so ziemlich die einzige Art der Werbung. Empfehlungsmarketing - es ist die budgetschonendste und wertschätzendest Art der Werbung. Und doch...

Zoom leise, Chantal!

Irgendwie ist das ein bisschen wie ein Film, der da aktuell an uns vorbeiläuft. In der Woche sitzen wir sicher im HomeOffice, abends laufen die Nachrichten mit ihren Schreckensmeldungen und das alles erinnert stark an „Täglich grüßt das Murmeltier.“ Ja, wir nehmen es...

Virtuelle Fingerspiele – wenn die Kita nach Hause kommt

„Mama, kannst Du nicht auch mal so lustige Sachen machen wie in der Kita?“ So oder ähnlich würde es wohl manches Kind sagen, dass nach inzwischen 3 Wochen Kita- und Schulschließung zuhause bleiben muss. Klar, da sind die Eltern vielleicht Geschwister. Aber das ersetzt...

Good Morning Vietnam – #suddenly remote

„Ich verstehe nicht, warum plötzlich so viele Menschen Bilder vom Home Office und remote Work auf Instagram posten – das ist doch total normal“ – so ein Satz, den wir in dieser Woche auf Social Media gelesen haben. Ist es das? Für uns ja. Für den Großteil außerhalb...

Home Office: Quickguide – QuickThoughts nicht nur in diesen Zeiten

Spontan also ein Freitagsbeitrag… An verschiedensten Stellen ist dazu aufgerufen worden, doch bitte Erfahrungswerte zum Home Office zu teilen. Ohne Angst vor DEM Virus zu schüren, sondern um uns gegenseitig voneinander lernen zu lassen. Dies völlig ungeachtet der...
Share This