Eine Blogparade #liveloveblog übers Bloggen – also wenn man da als überzeugter Blogger nicht mitmacht, dann hält man wohl das Blog wirklich für ein Medium von gestern. Puh. Druck aufgebaut – genau das Richtige, wenn es ums kreative Schreiben geht J Und damit sind wir unbedingt auf den letzten Meter dabei (gut, dass Karneval flach fällt, sonst wäre das wohl ein kurzer Blogartikel geworden. Oder ein feuchtfröhlicher;-)

 

Unsere 5 ´W´ des Bloggens

 

Warum?

Unter anderem darum, weil wir an einer Hochschule arbeiten und dort wissenschaftliche Artikel im Vordergrund stehen. Schreiben hat hier eine ganz andere Bedeutung – es geht viel weniger um Meinung, Freiheit und Kreativität sondern vielmehr um Recherche, den Namen des*der Autors*in und eine Bewertung des Geschriebenen. Eines muss das andere  nicht ausschließen. Aber unser Blog sollte frei sein vom Leitfaden des wissenschaftlichen Arbeitens.

 

Wann?

Angefangen gemeinsam zu bloggen haben wir vor ziemlich genau 3 Jahren – im März 2018. Also ist unser Blog noch relativ jung und doch mit inzwischen 203 (das hier ist Nr. 204!!) Artikeln ganz gut bestückt.

 

Wie oft?

Die Gretchenfrage. Da sind wir sprunghaft. Anfangs haben wir gedacht einmal pro Woche wäre gut – das schaffen wir, wir sind ja zu zweit. Nach einem halben Jahr ist unser Blog-im-Blog-Projekt gestartet: #netzwerkblog (https://doppeltspitze.de/netzwerkblog_start/), weil es genau das ist, was unser Hauptziel des Bloggens ist: Das Teilen von Wissen, die Beleuchtung von Themen durch Menschen mit unterschiedlicher Meinung, Erfahrung und Expertise.

Mit #netzwerkblog waren wir schnell im Rhythmus, dass wir zwei Gastartikel in jeder Woche und einen eigenen Blogartikel am Wocheneden veröffentlicht haben. Zu „Spitzenzeiten“ haben wir das Ganze auch noch unter ein spezielles Wochenthema gestellt. Aber auch wenn unser Blog ein Unternehmensblog ist seit aus Doppeltspitze nicht mehr „nur“ eine Arbeitsgemeinschaft sondern ein Business geworden ist: es darf und muss eine Tätigkeit bleiben, die Spaß macht.

Also haben wir die Frequenz wieder reduziert und auch das Sammeln von Gastartikeln. Das ist nämlich auf der einen Seite ein wunderbares Geschenk und eine tolle Art des Lernens, aber eben auch echt zeitaufwändig.

Wir machen das jetzt spontaner und zufälliger, wenn wir auf Menschen stoßen, von denen wir unbedingt mehr erfahren wollen oder mit denen wir gemeinsam Zeit verbringen möchten. Dass das auch in Coronazeiten möglich und absolut mit Mehrwert verbunden ist, haben unsere virtuellen #netzwerktalks im letzten Jahr deutlich bewiesen.

 

Mit Wem

Wir bloggen und talken (fast) mit jedem. Unsere Themen sind HR, Social Media, Digitalisierung, Coaching & Netzwerken – also alles rund um die Menschen in dieser sich wandelnden und dynamisch bewegenden Arbeitswelt, mit denen wir interagieren. Und so bunt sind auch unsere Blogartikel. Sie sind für uns eine perfekte Mischung verschiedener Kommunikationsstile und -tools. Eine der Fragen, die Maike als Blogparadengastgeberin in der Impulsliste gestellt hat, ist:

Überlegt ihr, auf ein anderes Medium umzusteigen und/oder mehr auf den Social Media zu posten?

Definitiv nicht – für uns ist es nicht das eine oder das andere, denn so wie unser Blog unser „menschliches“ Netzwerk und unsere Themen widerspiegelt, ein Abbild unseres Jobs, unserer Erfahrungen und Projekte ist, so ist es auch Teil unserer gesamten Kommunikationsstrategie.

Worte und Bilder ergänzen sich.

Blog, Twitter, Instagram und LinkedIn ergänzen sich.

Eines macht das andere sichtbarer und eben weil man dann doch nicht alles in 240 Zeichen oder einem Pic ausdrücken kann, ist das Blog die „Langversion“ unserer Gedankensplitter. Das reflektierte Tagesgeschäft.

Es ist ganz genau die multimedialste Form der Kommunikation!

 

Wie lange (noch)?

Open End. Inzwischen ist jeder zweite Sonntag Blogsonntag bei uns. Der heutige ist eine Ausnahme. Aber auch das macht den Reiz aus. Wir geben uns unseren Redaktionsplan selbst. Wir machen unsere eigenen Redaktionssitzungen, wir sammeln Themen, verwerfen, holen wieder aus der Schiblade, verarbeiten die Woche, das Projekt, das Kennenlernen. Wir hinterfragen natürlich auch, wie sinnvoll Blogartikel sind, wenn sie einmal nicht so häufig gelesen werden. Ob es die Arbeit wert ist, die Recherche und das Niederschreiben. Warum der eine Artikel zum Blog-Buster wird und der andere nicht. Und dann gibt es den einen netten Kommentar zu einem Artikel oder tatsächlich auch die Buchung einer Leistung (als Unternehmenskanal ist neben dem Wissenteilen der Marketingeffekt natürlich auch einer, den wir nicht verschweigen wollen) und die Motivation zum Weitermachen ist wieder da.

Nicht zuletzt ist es für eine großartige Dokumentation unseres „live and love“ @Doppeltspitze – das Blog ist wie ein Fotoalbum in Worten über das, was wir schon geschafft und geschaffen haben, wen wir kennengelernt und wer für uns sein Wissen geteilt hat. Weil sich Fach- und Herzensthemen abwechseln, wird es auch nie langweilig.

 

#longlivenetzwerkblog

Wer Blogs totsagt hat entweder nicht genug Interesse an Menschen und ihren Geschichten, mag keine Zeit investieren in das (schriftliche) teilen von Wissen oder hat eben einfach einen anderen Weg gefunden, um Storytelling, Content Marketing und Reflektion miteinander zu verbinden.

Für uns ist die Flexibilität unseres Blogs der Grund dafür, dass es nicht aussterben kann – es verändert sich mit uns.

 

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