Julia Collard & Sven Schnitzler
Lisa: Abi – was nun?

Lisa: Abi – was nun?

#40 Gastbeitrag von Lisa Rahsskopf

Letzte „richtige“ Schulwoche nach 12 Jahren. Wie fühlt sich das an und was kommt jetzt? Dazu haben wir 5 Abiturienten in unsere Mottowoche „Abi – was nun“ gefragt?

Name

Elisabeth (Lisa) Rahsskopf

Drei Sätze über mich

Ich bin Lisa, 18 Jahre alt und gehe auf das St. Ursula Gymnasium. 2019 mache ich mein Abitur. In meiner Freizeit tanze ich Ballett und Jazz und auf Geburtstagspartys mit meinen liebsten Partybuddys. Ansonsten fahre ich gerne mit dem Rad durch die Weltgeschichte. Man ist spontan, flexibel und es ist ein umweltfreundliches Fortbewegungsmittel. Und natürlich schick.

Das war meine wichtigste Erfahrung in der Schule

Sowohl gute als auch schlechte Zeiten nehmen ihr Ende, aber mit guten Freunden lässt sich Klausurenleiden besser ertragen. Schöne Dinge werden doppelt so schön und gehen viel zu schnell vorbei.

Wenn Du etwas tust kommt es immer auf irgendeinem Weg zurück, Du bereicherst Dich selber…wenn Du es zulässt.

Lehrer wollen einem eigentlich nie etwas Böses, man muss aber selber abwiegen, welche Dinge einem wichtig sind und die ganzen wichtigen Informationen für sich selber komprimieren. Selbstbewusst zu seinen Entscheidungen zu stehen kommt immer gut J. Für sich selbst und den Lehrer.

Das war mein schrecklichstes Erlebnis

Mir fällt tatsächlich nichts ein. Ich nehme aber auch mittlerweile alles nicht mehr so schwer.

Dieser Lehrerin/ dieser Lehrer hat mich beeindruckt weil…

Die Ausdrucksweise meines Kunstlehrers – der schafft es aus einem einfachen Satz 4 Schachtelsätze  zu machen, in denen er gehobenes Deutsch benutzt – das hört sich unglaublich klug an. Er besitzt aber wirklich ein enormes Allgemeinwissen über Gott und die Welt. Einmal habe ich voll am Thema vorbeigezeichnet. Danach meinte er: „In Dir steckt einfach künstlerisches Talent und wenn ich Dir als Lehre eine schlechte Note geben würde, würde Dich das prägen für Dein weiteres leben.

Du bist künstlerisch begabt – das soll Dich prägen! Das ist viel wichtiger.“

Er besitzt die Kunst sich alles schön zu reden. Er malt sich die Welt wie sie ihm gefällt. Daraufhin dachte ich…ja… WIR malen/kreieren uns unsere Welt. Wir können alles darin beeinflussen

Das sind meine Pläne nach dem Abitur

Arbeiten, Reisen, die Welt für mich erkunden und hoffentlich ganz oft neu erfinden

Für meine Zukunft wünsche ich mir

  • ein gesundes Selbstvertrauen
  • Gesundheit
  • dass ich noch vielen netten, interessanten Menschen begegne
  • dass ich keine Angst davor haben werde einen neuen Weg einzuschlagen, wenn ich nicht mehr glücklich bin

„Wenn Du unzufrieden bist mit Deinem Leben ändere es oder Deine Einstellung dazu.“

Mein Vorbild ist…

Meine Oma. Sie ist eine Verkörperung für den Slogan: „Du kannst alles schaffen, Du musst nur etwas dafür tun!“ Sie ist mit 85 Jahren noch super neugierig, interessiert und offen für alles Mögliche.

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